Nutzung erneuerbarer Energien –
die Zukunft.

Unser Ziel ist es, technisch ausgereifte, ökologisch durchdachte sowie ökonomisch gesicherte Lösungen zu finden, um unsere Projekte gesellschaftspolitisch sinnvoll und zukunftsfähig zu gestalten.

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Aktuelles


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Energiewende braucht Windkraft auch im Odenwald

Ein Starkes Statement der beiden Landesvorstandssprecher des BUND Hessen und ein klares Bekenntnis des Naturschutzverbandes zur Energiewende. Argumente für eine vernünftige Nutzung der Windkraft.  

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3. September 2017

Dauerstau vor dem Windrad - Großer Andrang bei Windparkfest am "Greiner Eck"

Ein Bericht der Energiegenossenschaft Starkenburg e.G.

Mit diesem Ansturm hatten die Organisatoren nicht gerechnet. Mehr als 500 Menschen nutzten das Windparkfest am „Greiner Eck“, um sich aus erster Hand über die neu errichteten Anlagen zu informieren. Geduldig reihten sich die Bürger in die Warteschlage ein, um ein Blick in das Windrad werfen zu können und fachkundige Erklärungen zur Anlagentechnik zu erhalten. Doch auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Eine Liveband sorgte für gute Stimmung. Die Freiwillige Feuerwehr versorgte die Gäste mit zünftiger Kost vom Grill und kühlen Getränken.

Es war voll im Wald hoch über Neckarsteinach. Die lokale Presse sprach angesichts des Andrangs gar von einem „Volksfest“ im ersten Windpark im Kreis Bergstraße. In Scharen waren die Bürger der umgebenden Orte gekommen und zeigten sich extrem wissbegierig. Neben der Dauerschlage vor dem Windrad, waren auch die fünf Informationstafeln umlagert, auf denen die Geschichte und die Beschreibung des Windparks ausführlich dargestellt wurde. Großen Zuspruch fand das Preisrätsel, bei dem es zahlreiche anspruchsvolle Fragen zum Thema Windenergie zu beantworten galt. Der 1. Preis war ein Rundflug über das „Greiner Eck“ im Ultra-Leichtflieger, den dann auch tatsächlich eine Bewohnerin des Ortsteils Grein gewonnen hatte.

Den Beginn der Veranstaltungen markierten die obligatorischen Grußworte, die so manch überraschende Äußerung enthielten. So berichtete der Neckarsteinacher Bürgermeister Herold Pfeiffer, ein Projektbefürworter von Anbeginn, dass ausgerechnet die, vom ehemaligen Landrat Wilkes bei der FH Frankfurt in Auftrag gegebenen, Studie „Erneuerbar komm“ den ersten Impuls für den Windparkstandort „Greiner Eck“ gab. Die Studie schrieb der Windkraft eine bedeutende Rolle bei der Energieversorgung an der Bergstraße und im Odenwald zu. Der Landkreis Bergstraße könnte dadurch „allein drei Viertel seines Gesamtenergiebedarfs decken“, lautete das Fazit. Derzeit macht Wilkes hauptsächlich als Windkraftgegner von sich reden.

Bürgermeister Oliver Berthold aus Hirschhorn gab in seinem nachdenklichen Grußwort zu verstehen, dass sich beim Thema Schall- und Schattenentwicklung und dem Flächenbedarf die ursprünglichen Befürchtungen nicht bewahrheitet hätten. In der Praxis sehe das alles ganz anders aus. Aus seinen Worten sprach ein gewisser Sinneswandel.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht unterstrich in ihrem Redebeitrag die Bedeutung der Erneuerbaren Energien gerade vor dem Hintergrund des laufenden Atomausstiegs. Die Windkraft wäre dabei ein wichtiger klimaverträglicher Baustein, um die Lücken zu füllen.

Die BUND-Kreisvorsitzenden Guido Carl und Herwig Winter positionierte sich in ihrem Grußwort eindeutig „Pro Windkraft“ und verurteilte die „schrille, einseitig und kompromisslos subjektive Haltung der allenthalben wie Pilze aus dem Boden schießenden Bürgerinitiativen". (Grußwort des BUND)

  Die Veranstalter von Energiegenossenschaft Starkenburg und Stadtwerke Viernheim/Bad Vilbel legten den inhaltlichen Schwerpunkt des Tages auf eine intensive Informationsvermittlung. In zahlreichen Einzelgesprächen wurde dabei deutlich, dass es vor Ort gelungen war bei den Bürgern viele Vorbehalte auszuräumen, die gerade von den Bürgerinitiativen gegen das Projekt ins Feld geführt wurden.

Am Ende des Tages zogen die Organisatoren eine durchweg positive Bilanz. So auch ES-Vorstandsmitglied Micha Jost: „Das Windradfest am Greiner Eck hat viel dazu beigetragen die Akzeptanz für die Windkraft vor Ort zu stärken. Es wurde deutlich, dass sich die Bürger vor allem durch die Begegnung mit der Praxis überzeugen lassen“.

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Bürgerwindrad am "Greiner Eck"

Energiegenossenschaft Starkenburg (ES) informiert über Beteiligungsmöglichkeit

Die Arbeiten am Windpark „Greiner Eck“ sind weitgehend abgeschlossen und das Bürgerwindrad liefert seit 11. Mai 2017 Strom ins Netz.

Das Investitionsvolumen von rund 5,2 Millionen Euro wird von der Energiegenossenschaft gestemmt. Wie bei den vorhergehenden Projekten der „Starkenburger“, soll auch dieses Bürgerwindrad mit möglichst viel Eigenkapital finanziert werden. Dabei gehört es zur bewährten Praxis, bevorzugt Bürger aus dem direkten Projektumfeld einzubinden.  

Falls Sie Interesse an einer Beteiligung haben, können Sie sich auf der folgender Internetseite informieren: Energiegenossenschaft Starkenburg eG


„Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“,

eine Weisheit die auch auf die Umsetzung der mit großer Mehrheit beschlossenen Energiewende zutrifft. So gibt es noch immer Leugner eines durch menschliche Einflüsse verursachten Klimawandels. Viele von ihnen misstrauen generell jeder Aussage hierzu und manch einer hofft einfach nur, dass alles so bleibt wie es ist. Denen gegenüber stehen namhafte Wissenschaftler die eine Erwärmung der Erdatmosphäre mit gefährlichen Auswirkungen auf unser Klima in der Folge massenhafter Verbrennung von Kohle, Öl und Gas voraussagen und schnelles Handeln fordern. Nehmen wir Letztere ernst müssen konventionelle Kraftwerke durch Anlagen ersetzt werden die keine Treibhausgase emittieren, wie beispielsweise Windräder. Doch bei der Projektierung von Windradstandorten bewahrheitet sich das eingangs zitierte Sprichwort auf folgenschwere Weise. So auch beim Windparkprojekt am Greiner Eck. Hier versucht einerseits eine Bürgerinitiative die Windräder auf dem Klageweg zu torpedieren, andererseits beteiligen sich viele Bürger über eine Genossenschaft am Windpark. Während die einen aufrufen „Rettet den Odenwald“, sehen die anderen gerade in den Projekten der erneuerbaren Energien einen wichtigen Baustein zu dessen Rettung.

Die Gegner des Windparks beklagen auf allen möglichen Wegen die „Risiken und Nebenwirkungen“ und die „Argumente“ werden immer kurioser. Beim neuesten Beispiel geht es um die Aufstellung einer Rasthütte auf einem der fünf Windradstandorte. Beim Transport der Windradteil wurde ein Turmsegment beschädigt, es musste für 3.500,- Euro entsorgt werden. 3P schlug vor, das unbeschädigte Gegenstück an einem bereits vorbelasteten Standort aufzustellen und durch die Anbringung eines Daches als Rasthütte zu nutzen. In der Hütte sollen Ruhebänke aufgestellt und eine Ladestation installiert werden, an der E-Biker ihr Gefährt kostenfrei mit Strom aus dem benachbarten Windrad „auftanken“ können. Die Sorgen der Windparkgegner beziehen sich nun auf das zusätzliche Gewicht, das durch die Hütte auf das Wassereinzugsgebiet einwirken würde. Weiterhin vermuten sie eine kostengünstige Entsorgung des nicht mehr benötigten Betonteils. Die Sorgen und Vermutungen können jedoch zerstreut werden. Die Rasthütte wird auf der mit Schottermaterial befestigten Kranfläche stehen und ihr über die Aufstandsfläche verteiltes Gewicht wird das Wassereinzugsgebiet in keiner Weise beeinträchtigen. Die Kosten für das Hüttenprojekt sind mindestens dreimal so hoch wie die Entsorgung des Turmsegments und sie werden von den Betreibern des Windparks getragen.

Viele begrüßen die Idee an dieser Stelle eine Rasthütte mit E-Biketankstelle zu errichten, aber wie schon der Volksmund sagt: „Allen Menschen recht getan….“ 

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Windkraftgegner in Erklärungsnot

UNESCO hat ausdrücklich nichts gegen Windkraft im Odenwald - ganz im Gegenteil.

Es gehört zu den zentralen und ständig vorgetragenen Thesen Odenwälder Windkraftgegner, dass die Region mit dem Bau von Windrädern den wichtigen „Geopark-Status“ verlieren würde. Zur Klärung hat eine Recherche vom Landrat des Kreises Bergstraße - Christian Engelhardt (CDU)- beigetragen. Der Bau von Windkraftanlagen im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald bedeutet keine Gefahr für das Prädikat UNESCO Global Geopark Das hat eine Nachfrage aus der Geopark-Geschäftsstelle bei der deutschen Kommission in Bonn ergeben. Mit dieser Auskunft beantwortete  Landrat Christian Engelhardt (CDU) bereits im November eine Anfrage im Kreistag. Engelhardt ist Vorsitzender des Naturpark-Vereins, dem Kreise, Städte und Gemeinden in drei Bundesländern angehören. Laut UNESCO-Kommission wird der Bau von Windrädern sogar als Beitrag zu einer „nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung“ gewertet, der dem Klimaschutz diene. Diese Haltung entkräftet nicht nur die Argumentation der Windkraftgegner, sondern unterstützt sogar die Ausbauziele für den Odenwald.


Windenergie Mythen & Wahrheiten

Diese Broschüre dient der Information der Öffentlichkeit durch das Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Herausgeber:

Referat Presse, Öffentlichkeitsarbeit
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden

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Fragen und Antworten zu Windenergie und Schall

Behauptungen und Fakten (Stand März 2016)

Die Energiewende wird in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche
Initiativen sowohl für als auch gegen die Windenergie gebildet. Über Windenergieanlagen und ihre mögli-
chen Wirkungen auf Menschen, Tiere und Umwelt sind im Internet, auf Foren und in Vorträgen vielfältige Aussagen anzutreffen. Vor allem zum Aspekt Infraschall gibt es eine breite Palette von Meinungen. Viele
Menschen sind mittlerweile verunsichert und haben Fragen.

In dieser Broschüre greifen wir Fragen auf, die immer wieder  an  uns  herangetragen  wurden.  Dabei  versuchen wir in verständlicher Form Antworten zu geben, die auf wissenschaftlich gesicherten Daten und Fakten beruhen. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat die Aussagen geprüft und trägt sie mit.
Im Internet finden Sie diese und weitere Informationen unter der Adresse www.lubw.de, Themenportal
Erneuerbare Energien, Bereich Windenergie.

(Einleitungstext der Broschüre)

Herausgeber:

LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und
Naturschutz Baden-Württemberg
76231 Karlsruhe, Postfach 100163
www.lubw.baden-wuerttemberg.de

Broschüre Fragen und Antworten zu Windenergie und Schall herunterladen



Fragen und Antworten zur Windenergie

Inwieweit Windenergieprojekte von den betroffenen Menschen akzeptiert werden, hängt von vielen Faktoren ab. Fragen wie Verteilungsgerechtigkeit, Schall, Befeuerung und Schattenwurf, die Wirkung auf das Landschaftsbild und den Naturschutz spielen dabei eine große Rolle. Mit dem Film „Windenergie in Thüringen: Fragen und Antworten“ will die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) Bürger und Kommunalvertreter informieren und die Fragen von Betroffenen auf sachliche Art und Weise beantworten.


Referenzprojekte

Neckarsteinach und Hirschhorn

Windpark Greiner Eck

Windpark im Wald

Entwicklung und schlüsselfertige Realisierung

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Kirrweiler (VG Lauterecken-Wolfstein)

Windpark Kirrweiler

Fertigstellung August 2015

Entwicklung und schlüsselfertige Realisierung

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Mossautal und Erbach

Windpark Geisberg

Windpark im Wald

Entwicklung und schlüsselfertige Realisierung

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Weitere Projekte

Neben den hier dargestellten Referenzprojekten bearbeiten 3P‑Ingenieure eine Vielzahl weiterer Projekte. Der Bearbeitungs­umfang hängt von vielen äußeren Faktoren ab. So entscheiden beispielsweise Windhöffigkeit oder Artenschutz darüber ob ein Projekt bereits bei der Grundlagenermittlung endet oder ein schlüsselfertiger Windpark realisiert wird.

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